Sie möchten Ihren Traffic steigern und Ihren Umsatz erhöhen? Dann sollten Sie Ihr Unternehmen auf Pinterest präsentieren! Profitieren Sie von einer überdurchschnittlich einkaufsfreudigen Zielgruppe und von einer Plattform, auf der Ihre Inhalte deutlich langlebiger sind als in anderen sozialen Netzwerken. Zahlreiche Neuerungen im letzten Jahr fokussieren auf eine kontinuierliche Zuspitzung von Pinterest auf im E-Commerce tätige Unternehmen und deren Bedürfnisse. In diesem Buch erfahren Sie, wie Sie sich optimal auf Pinterest präsentieren und die Plattform für Ihre Marke effektiv nutzen.

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Inhalt

Dieses Wissen werden Sie mitnehmen, wenn Sie das Buch lesen.

Warum Pinterest?

Erfahren Sie, welch enormes Potential Pinterest Ihrem Unternehmen bietet. Pinterest kann nicht nur eine deutliche Trafficsteigerung auf Ihre Seite bewirken, sondern auch Ihren Umsatz signifikant steigern.

Erste Schritte

Sie lernen Schritt für Schritt, wie Sie ein Unternehmensprofil erstellen und auf Pinterest aktiv werden - von der optimalen Pin-Gestaltung bis zur Optimierung Ihrer Webseite. Mit Checkliste zum Abarbeiten!

Erfolgsstrategien

Sie werden in die besten Strategien eingewiesen, um mehr Follower und mehr Engagement mit Ihren Inhalten zu erzielen. Mit Checkliste zum Abarbeiten.

Inbound Marketing

Nach der Lektüre werden Sie wissen, wie Sie mit hochwertigen Inhalten langfristige Kundenbeziehungen aufbauen und profitabel nutzen.

SEO

Als visuelle Suchmaschine gibt es eine Vielfalt von Optimierungsmaßnahmen, damit Ihre Inhalte prominent platziert sind. Die effektivsten Pinterest-SEO-Tipps erhalten Sie exklusiv in diesem Buch.

Werben auf Pinterest

In den USA ist Werbung auf Pinterest bereits unglaublich effektiv. Lernen Sie von den Best Practices, wie Sie sich auf den Werbe-Launch in Deutschland optimal vorbereiten.

Pinterest Analytics

Profitieren Sie von Expertentipps zur Content-Optimierung, einer besseren Ausrichtung auf Ihre Zielgruppe und der Erhöhung Ihrer Reichweite.

Tools

Profitieren Sie von den besten externen Tools, die Ihnen den Pinterest-Alltag erleichtern und Workflows automatisieren

Leseprobe

Sie möchten erstmal reinschnuppern?

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Pinterest wird für Unternehmen zunehmend interessant. Das Netzwerk überzeugt nicht nur durch seine visuelle Kraft, die emotional wirksam ist und Menschen so besonders stark an sich zu binden vermag. Pinterest etabliert sich überdies als ernstzunehmende Alternative zu bekannten Plattformen wie Facebook, auf denen Marken zunehmend an organischer Reichweite verlieren.
Bevor Sie sich für einen Auftritt auf Pinterest entscheiden, überlegen Sie sich genau, wie Sie diesen in Ihre bestehenden Marketing-Aktivitäten einordnen und welche Ziele Sie mit Ihrem Pinterest-Profil verfolgen. Dieses Buch gibt Ihnen einen umfassenden Überblick über die Einsatzmöglichkeiten von Pinterest und unterstützt Sie dabei, eine nachhaltige Pinterest-Strategie zu entwickeln.
Pinterest erfreut sich angesichts der angebotenen Monetarisierungsoptionen besonders unter E-Commerce-Unternehmen großer Beliebtheit, eignet sich aber auch für andere Branchen. Weltweit betrachtet gibt es bereits über 500.000 Unternehmenskonten auf Pinterest, die von der hohen Markenaffinität und Shopping-Bereitschaft der Pinterest-NutzerInnen profitieren:

  • 93 Prozent der täglichen Pinterest-Besucher kommen auf die Plattform, um sich über einen geplanten Einkauf zu informieren.
  • 74 Prozent der Pinterest-User nutzen die Plattform, um Ihre Zukunft zu planen: von Hochzeiten über Urlaube, Abendessen und DIY-Projekte bis zur Selbstoptimierung

  • 10 Prozent des Social Media Referral-Traffics auf E-Commerce-Webseiten stammt von Pinterest. Damit liegt das Netzwerk vor Twitter, Google+, LinkedIn und Youtube und damit auf dem zweiten Rang hinter Facebook.
  • Pinterest-Nutzerinnen sind um 30 Prozent affiner für Online-Shopping als Nicht-Pinterest-Nutzerinnen. Insbesondere der Mode-Einzelhandel profitiert mit einer Quote von 46 Prozent von Pinterest.
  • 47 Prozent der aktiven Pinterest-Nutzer folgen Marken und Unternehmen auf Pinterest. Wie konsumlastig Pinterest ist, zeigt die Aussage von 83 Prozent der Nutzer, dass sie lieber einer Marke als einem Star auf Pinterest folgen.
  • Der durchschnittliche Bestellwert eines von Pinterest kommenden Kunden beträgt 58,95 US-Dollar.
  • 73 Prozent der Nutzer haben schon einmal etwas gekauft, das ihnen auf Pinterest empfohlen wurde.
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    Pinterest wird für Unternehmen zunehmend interessant. Das Netzwerk überzeugt nicht nur durch seine visuelle Kraft, die emotional wirksam ist und Menschen so besonders stark an sich zu binden vermag. Pinterest etabliert sich überdies als ernstzunehmende Alternative zu bekannten Plattformen wie Facebook, auf denen Marken zunehmend an organischer Reichweite verlieren.
    Bevor Sie sich für einen Auftritt auf Pinterest entscheiden, überlegen Sie sich genau, wie Sie diesen in Ihre bestehenden Marketing-Aktivitäten einordnen und welche Ziele Sie mit Ihrem Pinterest-Profil verfolgen. Dieses Buch gibt Ihnen einen umfassenden Überblick über die Einsatzmöglichkeiten von Pinterest und unterstützt Sie dabei, eine nachhaltige Pinterest-Strategie zu entwickeln.
    Pinterest erfreut sich angesichts der angebotenen Monetarisierungsoptionen besonders unter E-Commerce-Unternehmen großer Beliebtheit, eignet sich aber auch für andere Branchen. Weltweit betrachtet gibt es bereits über 500.000 Unternehmenskonten auf Pinterest, die von der hohen Markenaffinität und Shopping-Bereitschaft der Pinterest-NutzerInnen profitieren:

  • 93 Prozent der täglichen Pinterest-Besucher kommen auf die Plattform, um sich über einen geplanten Einkauf zu informieren.
  • 74 Prozent der Pinterest-User nutzen die Plattform, um Ihre Zukunft zu planen: von Hochzeiten über Urlaube, Abendessen und DIY-Projekte bis zur Selbstoptimierung

  • 10 Prozent des Social Media Referral-Traffics auf E-Commerce-Webseiten stammt von Pinterest. Damit liegt das Netzwerk vor Twitter, Google+, LinkedIn und Youtube und damit auf dem zweiten Rang hinter Facebook.
  • Pinterest-Nutzerinnen sind um 30 Prozent affiner für Online-Shopping als Nicht-Pinterest-Nutzerinnen. Insbesondere der Mode-Einzelhandel profitiert mit einer Quote von 46 Prozent von Pinterest.
  • 47 Prozent der aktiven Pinterest-Nutzer folgen Marken und Unternehmen auf Pinterest. Wie konsumlastig Pinterest ist, zeigt die Aussage von 83 Prozent der Nutzer, dass sie lieber einer Marke als einem Star auf Pinterest folgen.
  • Der durchschnittliche Bestellwert eines von Pinterest kommenden Kunden beträgt 58,95 US-Dollar.
  • 73 Prozent der Nutzer haben schon einmal etwas gekauft, das ihnen auf Pinterest empfohlen wurde.
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    Nun ist es an der Zeit, Ihr Pinterest-Profil mit Inhalten zu füllen. Überlegen Sie sich zunächst relevante Themen für Pinnwände und mit welcher Art von Inhalten Sie diese füllen möchten. Nutzen Sie dabei die für Sie relevanten Keywords und überlegen Sie, wie Sie diese mit möglichen Suchanfragen von Nutzern kombinieren können, um nützliche und ideenreiche Inhalte zu vermitteln. Ein Foodblogger könnte beispielsweise verschiedene Pinnwände für Desserts, veganes Essen oder Smoothies einrichten. Ein E-Commerce-Unternehmen im Bereich Mode würde Pinnwände zu verschiedenen Produkten erstellen, z.B. High Heels, Miniröcke oder Sommerhüte. Pinterest erlaubt es Ihnen, sehr in die Nische zu gehen (der so genannte Long Tail Content), aber Sie können natürlich auch allgemeinere Themen wählen. Nutzen Sie beispielsweise die Suchvorschläge von Pinterest, um beliebte Suchanfragen zu identifizieren und implementieren Sie diese in Ihre Pinnwand-Strategie.

    Lassen Sie Ihre bisherigen Erkenntnisse und Erfahrungen in Ihre Entscheidungen einfließen und probieren Sie immer mal wieder etwas Neues aus. In Kapitel 6 erfahren Sie, wie Ihnen Pinterest Analytics bei der Content-Optimierung langfristig helfen kann.

    Als solide Grundlage empfiehlt es sich zum Start mindestens fünf Pinnwände mit jeweils rund 50 Pins zu erstellen. So wirkt Ihr Profil ausreichend gefüllt und bietet relevante Informationen. Darauf aufbauend sollten Sie täglich mindestens fünf neue Pins auf Ihren Pinnwänden abspeichern. Viele erfolgreiche Pinner folgen einer Strategie regelmäßigen Pinnens, wozu oftmals Scheduling-Tools eingesetzt werden. Mehr dazu in Kapitel 7.

    Wichtig bei der Erstellung von Pinnwänden ist zudem ein aussagekräftiger Pinnwandtitel. Denken Sie daran, dass Pinterest eine Suchmaschine ist. Der Titel sollte klar und verständlich sein sowie Ihr zentrales Keyword beinhalten und Betrachter zum Klicken animieren.

    Als nächstes folgt die Pinnwandbeschreibung. Eine prägnante Beschreibung bietet Ihren Besuchern Orientierung und sorgt dafür, dass Ihre Pinnwände im Rahmen der Pinterest-Suche besser gefunden werden. Überdies werden Pinnwände von Google indexiert. Mit einer guten Keyword-Strategie können Sie so Ihr Ranking in den Suchmaschinen zusätzlich verbessern.

    Eine Pinnwand-Beschreibung kann aus bis zu 500 Zeichen bestehen, sollte aber besser kurz und bündig erklären, was Betrachter auf Ihrer Pinnwand erwarten können. Untersuchungen zufolge liegt die optimale Länge von Pin-Beschreibungen bei 200 bis 310 Zeichen. Pins, die diesem Muster folgen, weisen eine erhöhte Anzahl an Repins und Kommentaren auf. Da jedoch rund 80 Prozent des Pinterest-Traffics auf mobilen Geräten erfolgt, ist eine Länge von maximal 100 Zeichen zu empfehlen, da alles darüber hinaus nicht dargestellt wird. Überprüfen Sie daher regelmäßig, wie Ihre Inhalte und Ihr Profil auf mobilen Endgeräten aussehen.

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    Je mehr Nutzer Ihre Pins sehen und teilen, umso höher stehen Ihre Chancen auf Traffic-Wachstum und Umsatzsteigerung. Ihr Ziel sollte also nicht nur sein, möglichst viele Follower an sich zu binden, sondern auch ein hohes Maß an Interaktion mit diesen zu pflegen, sprich eine Beziehung zu Ihren Fans, Kunden und Interessenten aufzubauen. Über die notwendige Qualität Ihrer Pins haben wir bereits gesprochen. Um nachhaltigen und anhaltenden Nutzen aus Pinterest zu ziehen, sollten Sie vor allem regelmäßig pinnen. Bieten Sie Ihren Followern kontinuierlich frischen Content. So bringen Sie sich nicht nur dauerhaft ins Bewusstsein potentieller und bestehender Kunden, sondern etablieren sich auch als Experte in Ihrer Nische. Ihre Follower profitieren von wertvollen Inhalten, die sie teilen können, was sich wiederum positiv auf Ihren Traffic und Ihren Umsatz auswirken kann.
    Experten empfehlen täglich zwischen 5 und 30 neue Pins zu teilen, wobei lediglich 20 Prozent dieser Pins originären Marken-Content darstellen sollte. Nutzen Sie die restlichen 80 Prozent, um Storytelling rund um Ihre Marke zu betreiben und diese emotional aufzuladen, aber auch um Ihre Expertise darzustellen, indem Sie relevante Brancheninhalte teilen. Da Pinterest in erster Linie zur Suche und Inspiration genutzt wird, bietet es sich an bestimmte Themen zu besetzen, die immer wieder relevant werden. Pinnwände rund um Ostern, Weihnachten, Hochzeiten, Fasching, Grillen oder Frühjahrsputz können regelmäßig zu einer wachsenden Reichweite Ihres Profils führen. Überlegen Sie, welche Ereignisse für Ihre individuelle Zielgruppe immer wieder relevant werden und erstellen Sie Pinnwände, auf denen Sie entsprechende Lösungen, Inspirationen und Ideen anbieten.

    PRO-TIPP
    Wussten Sie, dass Sie auch Musik pinnen können? Anbieter wie Soundcloud, YouTube, Vimeo und VEVO unterstützen das Pinnen von Musik und Musikvideos direkt.

    Wenn Sie bemerken, dass es in Ihrer Branche neue Trends gibt, besetzen Sie diese auf Pinterest. Beobachten Sie Trending Topics auf Google oder Twitter, um aktuelle Themen im Rahmen neuer Pinnwände aufgreifen zu können. Die Wahrscheinlichkeit, dass Nutzer auch auf Pinterest danach suchen, ist groß. Insbesondere bei neu aufkommenden Themen, können Sie von sol-chen Maßnahmen durchaus profitieren: Studien zufolge erhöht sich die Klickrate bei Pins zu Trending Topics um 94 Prozent.

    Sie können Ihren Pin-Prozess deutlich optimieren, wenn Sie auf externe Tools zurückgreifen. Das lohnt sich vor allem dann, wenn Sie häufig mehrere Pins gleichzeitig pinnen. Anbieter wie Tailwind oder Buffer geben Ihnen die Möglichkeit herauszufinden, wann Ihre Follower aktiv sind, so dass Sie die Veröffentlichung Ihrer Pins optimal planen können. Pinnen Sie vor allem regelmäßig auf Ihre beliebtesten Pinnwände sowie auf Gruppen-Pinnwände, da die Wahrscheinlich-keit für Repins und damit ein erhöhtes Engagement angesichts der erhöhten Reichweite dort größer ist.

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    Pinterest Analytics ist ein wertvolles und nützliches Tool, um die eigene Content-Strategie beständig zu kontrollieren und zu optimieren. Um Zugriff auf Pinterest Analytics zu erhalten, benötigen Sie ein Unternehmensprofil. Damit erhalten Sie u.a. Einblicke in die Leistungsdaten Ihrer Pins und Informationen über Ihre Zielgruppe.

    Das Dashboard von Pinterest Analytics gliedert sich in vier übersichtliche Bereiche:

    IHR PINTEREST-PROFIL Überblick über die Aufrufe Ihrer Pins auf Pinterest, Repins und Klicks auf Ihre Pins.

    ZIELGRUPPENREICHWEITE Überblick über die Anzahl von Betrachtern Ihrer Pins (Unique Visitors), Interaktionen, demografische Informationen (Land, Stadt, Sprache, Geschlecht) sowie Interessen Ihrer Zielgruppe; ein Überblick über die Pinnwände anderer Pinner, auf die Ihre Pins gepinnt werden sowie über andere Marken, die Ihre Zielgruppe begeistern.

    AKTIVITÄT VON [IHRER WEBSITE] Überblick über Pins von Ihrer Webseite, deren Aufrufe und Repins sowie von Pinterest ausgehende Klicks auf Ihre Webseite.

    HÄUFIGSTE PINAUFRUFE Ihre erfolgreichsten und beliebtesten Pins der letzten 30 Tage.

    PRO-TIPP
    Punkt 3 (Aktivität von Ihrer Webseite) ist nur dann sichtbar, wenn Sie Ihre Webseite verifiziert haben. Dies sollten Sie unbedingt tun, denn nur so können Sie nachvollziehen, welche Inhalte von Ihrer Webseite auf Pinterest geteilt werden. So können Sie Ihre Content-Strategie nachhaltig verbessern und dauerhaft mehr Traffic auf Ihre Webseite lenken, um – je nach Zielsetzung Ihrer Social Media-Strategie – mehr Kundenkontakte, Umsatz, Downloads usw. zu generieren.

    Sie können alle Ansichten in den Dashboards der Pinterest Analytics nach einem beliebigen Zeitraum sowie nach Endgeräten (Android Tablet, Android Telefon, iPad, iPhone, Mobiles Internet, Web) filtern. Dies ermöglicht Ihnen beispielsweise Unterschiede im Nutzungsverhalten zwischen mobilen und stationären Endgeräten zu erkennen. Darüber hinaus können Sie alle Daten als .csv-Datei exportieren. Im Folgenden steigen wir etwas tiefer in die Pinterest Analytics ein, um Ihnen zu zeigen, wie Sie diese für Ihre Marke und Ihre Pinterest-Strategie nutzbar machen können.

    6.1 Content-Strategie optimieren: Beliebte Inhalte identifizieren und davon profitieren

    Mit Pinterest Analytics können Sie Ihre Content-Strategie deutlich optimieren. Das gilt nicht nur für Ihre Aktivität auf Pinterest selbst, sondern auch für die Inhalte auf Ihrer Webseite. Pinterest Analytics ermöglicht es Ihnen, Pins mit hoher Viralität und Engagement zu identifizieren. Gehen Sie dazu in den Bereich „Ihr Pinterest-Profil“ und wählen Sie die Pins mit den meisten Aufrufen, Klicks, Repins und „Gefällt mir“-Angaben. Schaffen Sie mehr solcher Inhalte (bzw. ähnliche Inhalte, wenn es sich um Repins handelt), denn diese sind für Ihre Zielgruppe relevant und können zusätzlichen Traffic auf Ihre Webseite bringen.

    PRO-TIPP
    Einen guten Überblick über die von Ihrer Webseite gepinnten Inhalte und deren Pinner bekommen Sie, wenn Sie folgende URL im Browser eingeben: www.pinterest.com/source/[yoururl], also zum Beispiel www.pinterest.com/source/www.phim-berlin.de.

    Analog dazu sehen Sie in diesem Bereich Ihre erfolgreichsten Pinnwände. Positionieren Sie diese in Ihrem Pinterest-Profil per Drag & Drop weit oben, denn auch diese sind für Ihre Zielgruppe relevant. So können Sie mehr Besuche und Engagement erzielen.

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    Dass Pinterest ein lohnenswertes Tool zur Umsatzsteigerung sein kann, sollte Ihnen mittlerweile klar geworden sein. Wertvoll ist dieser Marketingkanal vor allem angesichts der starken emotionalen Bindung, die von den veröffentlichten Bildern ausgeht. Somit gelangen Sie auf Pinterest zu einer Form der Kundenansprache, die authentisch und nachhaltig ist, da das kommerzielle Anliegen bei erfolgreichem Pinnen in den Hintergrund rückt. Dennoch: Wenn Sie sich als Marketer für Pinterest entscheiden, möchten Sie letztendlich Ihren Bekanntheitsgrad und Ihren Umsatz steigern, mehr Kundenkontakte generieren und bestehende Kundenbeziehungen pflegen. Dieses Buch hat Ihnen bereits diverse Strategien offenbart, wie Sie dies tun können. Seit einiger Zeit bietet Pinterest darüber hinaus mit Werbe-Pins die Möglichkeit, auf dem Netzwerk aktiv zu werben und somit deutlich kommerziell zu agieren. Werbe-Pins sind derzeit noch nicht in Deutschland verfügbar. Da es jedoch nur noch eine Frage der Zeit ist, wann diese in Deutschland verfügbar gemacht werden, möchte ich Sie an dieser Stelle mit Werbe-Pins, ihren Möglichkeiten und Potentialen vertraut machen.

    9.1 Das Potential von Werbe-Pins

    Werbe-Pins wurden 2014 unter dem Namen Promoted Pins im US-Markt eingeführt und sind mittlerweile auch in Kanada und Großbritannien verfügbar. Im Prinzip funktionieren Werbeanzeigen auf Pinterest ähnlich wie beworbene Beiträge auf Facebook und Twitter: Sie wählen einen Ihrer Pins aus, definieren die Zielgruppe und zahlen, wenn jemand auf Ihre Anzeige reagiert (Klick, Repin, Kauf, App-Installation oder nach Impression).
    Mit Werbe-Pins können Sie Nutzer erreichen, die Ihnen bislang nicht folgen und die Aufmerksamkeit auf bestimmte Pins, also Angebote, lenken. Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass Werbe-Pins auch über die Werbephase hinaus ein hohes Engagement erzielen können, da durch ein erhöhtes Repinnen quasi eine Art Schneeballeffekt erzeugt wird. Der Vorteil: Sie zahlen nur einmalig für die Werbekampagne. Das daraus resultierende erhöhte langfristige Engagement ist der positive Nebeneffekt der gesteigerten Impressionen im Kampagnenzeitraum.

    Was Werbe-Pins für Unternehmen besonders attraktiv macht ist, dass sie von Nutzern kaum als Werbung wahrgenommen werden. Das liegt vor allem daran, dass Pinterest Werbetreibenden ausdrücklich untersagt, Werbe-Pins mit Sonderangeboten, Preisen und kommerziellen Calls-to-Action auszustatten. Das heißt: Werbe-Pins dürfen nicht wie Werbung aussehen, sondern unterliegen den gleichen Ansprüchen an Qualität und Nutzerfreundlichkeit wie sie Pinterest für herkömmliche Pins fordert.

    Werbung funktioniert auf Pinterest vor allem deshalb so gut, weil die Plattform im Rahmen der gesamten Customer Journey eine Rolle spielt. Nutzer suchen Pinterest sowohl am Anfang der Customer Journey auf, wenn sie noch auf der Suche nach Vorschlägen und Ideen sind, als auch im Prozess einer konkreten Kaufentscheidung. Wenn der beworbene Pin auf ein Bedürfnis trifft, das er zufriedenstellend stillen kann, entsteht eine klassische Win-Win-Situation. Die Ver-stecken-Rate von Pinterest Ads ist um beachtliche 90 Prozent geringer als auf anderen sozialen Plattformen.

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    10.1 Pins automatisiert aussenden

    Mittlerweile gibt es viele Pinterest Tools bzw. allgemeine Social Media-Tools, die es Ihnen erlauben, Beiträge für Pinterest (und andere soziale Netzwerke wie Instagram, Twitter oder Face-book) im Voraus zu planen (Scheduling). Einige dieser Tools berechnen sogar die individuell besten Zeiten zum Pinnen, um ein möglichst hohes Engagement herauszuholen. Mit dieser Methode können Sie die Sichtbarkeit Ihrer Pins deutlich steigern, manche Quellen sprechen von einem Faktor x5.

    Beim Scheduling werden Pins gleichmäßig und automatisiert zu definierten Zeiten ausgespielt. Diese Zeiten können von Ihnen selbst festgelegt oder automatisch ermittelt werden. Viele Pin-ner besuchen die Plattform und pinnen diverse Pins innerhalb einer Sitzung. Das heißt, innerhalb kurzer Zeit werden viele Pins ausgespielt, die natürlich nur die Betrachter erreichen, die gerade auf der Plattform aktiv sind – zumindest zum großen Teil. Die Halbwertszeit eines Pins ist zwar deutlich länger als die eines Tweets, dennoch erreichen Sie nachweislich mehr Leute, wenn Sie die Veröffentlichung Ihrer Pins über einen längeren Zeitraum strecken. Ohne externe Tools ist das aber nur mit einem bedeutenden Zeitaufwand möglich. Scheduling Tools ermöglichen es Ihnen also, eine konstante Reichweite zu erzielen. Entsprechend bieten Ihnen die meisten Tools die Option, mehrere Pins gleichzeitig hochzuladen oder zu kuratieren und an-schließend zur Veröffentlichung einplanen. Das Tool übernimmt dann die Aussendung nach dem von Ihnen definierten Zeitplan.

    Einen Überblick über die wichtigsten Scheduling Tools finden Sie im Excel-Worksheet zu den Pinterest Tools unter …. Tailwind ermöglicht es Ihnen beispielsweise Pins über ein Browser Plug-in jederzeit bequem einzuplanen. Ihre individuell besten Zeiten werden automatisch berechnet und dazu können Sie noch Listen erstellen, um auf mehrere Pinnwände gleichzeitig zu pinnen. Auch Viraltag bietet ein Browser Plug-in zum erleichterten Pinnen und berechnet Ihre individuell besten Zeiten zum Pinnen durch eine Anbindung an Ihren Google Analytics-Account. Auch hier lassen sich Listen erstellen, um auf mehrere Pinnwände gleichzeitig zu pinnen und dazu gibt es noch die Möglichkeit, erfolgreiche Pins automatisiert neu einzuplanen (Post Recycling). Unter dem Namen „Drip Pinning“ wird diese Funktion auch von Piktoria unterstützt. Hier gibt es zwar kein Browser Plug-in, dafür können aber RSS-Feeds als Quellen für Pins eingebunden werden. Auch Viralwoot und Buffer bieten solide Scheduling-Optionen.

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    Kundenmeinungen

    Ursula Tönsmann - Himmelblau & Rosarot

    "Ich bin von Pinterest begeistert und nutze es, um meinen DaWanda-Shop bekannter zu machen. Das eBook war wirklich überaus hilfreich."

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    Über die Autorin

    Dr. Melanie Grundmann ist Pinterest-Beraterin und Inhaberin der Online Marketing-Agentur Marpha Consulting. Zu ihren Kunden zählen namhafte Unternehmen wie Axel Springer AG und FUNKE Mediengruppe, aber auch Start-ups. Als erfolgreiche Autorin transferiert Melanie Grundmann ihre Leidenschaft für Pinterest in das Buch "Erfolgreich auf Pinterest. Die besten Strategien für mehr Umsatz und Traffic", um Unternehmen und Unternehmer beim strategisch erfolgreichen Einsatz der Plattform zu unterstützen. Ihr Wissen vermittelt sie auch in Seminaren und Workshops zu Pinterest und weiteren Online Marketing Themen.